Hi, wir sind Anna-Lena und Nadja.
Und wir sind beide Hundemamas von zwei Tierschutzhündinnen aus Ungarn – Peppa und Piri. Wir haben Anfang Juni 2026 Laura in ihrem Tierheim besucht und da uns diese Zeit sehr bereichert hat, möchten wir dies gerne mit anderen teilen.
Aber vielleicht fangen wir erstmal damit an, wie wir zu unseren beiden Fellnasen aus dem Tierschutz gekommen sind.
Nadja ist mit Hunden aufgewachsen und für sie war schon immer klar, dass irgendwann auch ein eigener Hund Teil ihrer Familie werden soll. Währen Covid als auch für sie eine Zeit der Reflektion kam, war schnell klar – jetzt ist es soweit. Dass das neue Familienmitglied aus dem Tierschutz kommen sollte, war für Nadja schon immer klar. Und über einige Ecken durften sie dann die ungarische Rauhaardackel-Mix-Hündin kennenlernen, die mit ihren damals 9 Monaten vorher auf den Straßen Ungarns gefunden wurde. Heute lebt sie in München und darf eins der schönsten Hundeleben genießen. 😊


Ich, Anna-Lena, kam weitaus später „auf den Hund“ und die ersten Jahre nachdem der Wunsch nach einem treuen Begleiter das erste Mal aufkam, war ich noch skeptisch und traute es mir aus diversen Gründen nicht zu. Als sich dann Anfang 2025 einiges in meinem Leben radikal änderte, sagte mir mein Bauchgefühl einfach nur: „Jetzt ist es soweit. Ich erfülle mir diesen Wunsch.“
Die Entscheidung für den Tierschutz wurde maßgeblich von Nadja und einer weiteren Freundin geprägt, die mich beide liebevoll von dem Richtigen überzeugten. Heute lebt seit einem guten Jahr Peppa mit mir und stellt mein Leben mit ihrem Charakter (Jagdhund-Hütehund-Mix) auf den Kopf. 😊
Parallel folgen, liken, teilen, kommentieren Nadja und ich viele Profile und Beiträge bei Instagram. Wir berichten anderen von unserer Überzeugung. Aber dieses Frühjahr sagte ich zu Nadja, dass ich mehr machen möchte und außerhalb von Instagram aktiv mithelfen möchte. Nadja war innerhalb kürzester Zeit auch von der Idee angefixt und somit nahm der Rest seinen Lauf.
Auf Empfehlung unserer gemeinsamen Hundetrainerin – die auf Tierschutzhunde spezialisiert ist – haben wir Ari aus dem Team von Das Schwarze Schaf kennengelernt. Und ihre Energie als auch die Geschichte von Laura hat uns überzeugt. Im Nu waren Flüge aus München und Berlin nach Bukarest gebucht.
Die Woche bei Laura war einfach toll. Sie ist eine sympathische, charismatische junge Frau, die ihre Leidenschaft zur Berufung gemacht hat und einen großen Unterschied in dem Leben zahlreicher Hunde und Katzen macht. Zusammen mit Dragos rettet, pflegt, verarztet, füttert, umsorgt, sozialisiert, trainiert und vermittelt junge und ältere Tierseelen in deren eigenem Tierheim in Tunatri. Darüber hinaus engagieren sie sich aktiv in der Gemeinde und unterstützen auch andere Tierschützer:innen.


Neben den beiden trafen wir auf zahlreiche liebevolle, verschmuste Hunde, die unsere Herzen im Sturm eroberten. Sie konnten nicht genug Streicheleinheiten bekommen und es fiel uns sehr schwer deren Zwinger wieder zu verlassen, um uns anderen Hunden zuzuwenden. Denn das Thema Sozialisierung ist neben Fotos und Videos machen das A und O im Volontariat vor Ort.
Auch die ängstlichen und skeptischen Hunde haben uns nachhaltig berührt, auch weil sie sich teilweise überraschend schnell an uns gewöhnt haben v- am ersten Tag durften wir Leckerlies nur aus der Ferne reichen, am vierten wurden wir schwanzwedelnd begrüßt und durften teilweise bereits streicheln.
Schlussendlich wünscht sich jede dieser Seelen Zuneigung und Liebe, haben einfach nur unterschiedliche Erfahrungen in ihrem bisherigen Leben gemacht, so dass sie teilweise einfach mehr Zeit benötigen, um erneut Vertrauen zu fassen.
Nadja und ich haben viel gelernt in diesen wenigen Tagen. Unsere Horizonte wurden erweitert und unsere Beuteschemen für Hunde aufgeweicht. Und vor allem wurden wir erneut darin bestärkt, dass ein Hund kein Accessoire ist, sondern ein liebevolles Lebewesen, das beschützt und geliebt werden soll und es leider endlos viele Hunde und Katzen in dieser Welt gibt, die so viel zu geben haben. Kein Hund, keine Katze braucht mehr aus einer Zucht kommen. Es gibt für jede Person bereits das richtige Tier – egal welche Farbe, egal ob Mischling oder Rasse, egal wie groß, klein, jung oder alt.
Wir freuen uns über alle, die sich informieren, hinschauen und zuhören. Und bei Fragen stehen wir euch alle zur Verfügung.
Das Schwarze Schaf steht für Liebe, Fürsorge, Verantwortung, Qualität und Transparenz. Es ist noch ein junger Verein, aber das Team ist eine Gruppe von engagierten und wunderbaren Individuen, die sich u.a. das Thema Tierschutz zur Mission gemacht hat.
Wenn auch ihr Interesse habt vor Ort aktiv mitzuhelfen, schreibt Laura und Ari hier oder auf Instagram an und beginnt eure persönliche Tierschutz-Reise.

