Wir – also Mandy und Max – sind die Adoptanten von Milly und Greta .
Bevor wir aber zu unseren beiden Mäusen und ihrer Adoption kommen, müssen wir etwas weiter ausholen.
Schon lange hatten wir den Wunsch, einen Hund zu adoptieren. In den ersten Monaten des
Jahres 2024 wurde es dann immer konkreter. Durch ein befreundetes Paar, das ebenfalls einen Hund beim Schwarzen Schaf adoptiert hat, sind wir auf diese tolle Organisation aufmerksam geworden. So stand für uns schnell fest: Wir möchten keinen Hund vom Züchter, sondern einem Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause geben.
Mitte September 2024 haben wir uns dann beim Schwarzen Schaf auf einen Hund beworben, allerdings waren wir nicht die ersten Interessent*innen, und so hat es bei diesem Hund leider nicht geklappt. Danach haben wir uns noch für weitere Hunde interessiert, doch da keine langen Reservierungen möglich sind (was wir absolut nachvollziehen können) und wir ohnehin erst im Dezember einen Hund aufnehmen wollten bzw. konnten, waren die meisten vorher schon vermittelt.
Im November haben wir uns schließlich erneut auf einen Hund gemeldet – aber auch da waren wir wieder etwas zu spät. Also baten wir das Team, uns einfach ein paar Hunde
vorzuschlagen, die zu uns passen könnten. Und unter diesen Vorschlägen waren dann unsere beiden Mäuse: Milly und Greta.
Ursprünglich stand für uns nie zur Debatte, gleich zwei Hunde zu adoptieren. Wir wollten mit
einem beginnen, schauen, wie es läuft, und vielleicht irgendwann einmal einen zweiten
dazunehmen. Doch die Geschichten der beiden haben uns so sehr berührt, dass die
Entscheidung unglaublich schwer fiel.
Milly ist Cayas Schwester – und aufmerksame Newsletter-Leser:innen wissen sicher, wer
gemeint ist. Milly war eines der beiden Geschwisterchen, die damals nicht adoptiert wurden
und über zwei Jahre lang auf ihr Für-Immer-Zuhause warten mussten.
Greta dagegen war nicht so lange im Asyl, hatte aber eine ganz andere, traurige Geschichte. Laura hat sie in einer Tötungsstation gefunden, und zwar in keinem guten Zustand. Ihr Gesicht war deutlich angegriffen und zerbissen worden und sie hatte mehrere Klinikaufenthalte hinter sich. Später stellte sich auch noch heraus, dass die große Maus an Hüftdysplasie leidet, was ihre Vermittlungschancen natürlich stark verringerte. Mit all diesem Hintergrundwissen fiel uns die Entscheidung nicht leicht. Doch irgendwann
dachten wir uns: Why not ? Dann haben wir am Anfang eben doppelt so viel Arbeit, aber wenn die beiden sich eingelebt haben, macht es doch kaum einen Unterschied, ob man einen oder zwei Hunde hat. Beim Spazierengehen geht man sowieso raus, gesaugt wird so oder so – also warum nicht gleich doppelt Glück ins Haus holen?
Und genau das haben wir dann im Dezember letzten Jahres getan – und wir können nur sagen: Es war die beste Entscheidung, die wir hätten treffen können! 🫶🫶�
Die beiden brauchen einander so sehr und sind beim Spielen einfach nicht zu bremsen! Sie
gehören zusammen, und gerade am Anfang haben sie sich gegenseitig wunderbar ausgeglichen: Milly war anfangs etwas schüchterner und ängstlicher, während Greta von Anfang an eine mutige, tapfere Maus war. Heute sind sie ein echtes Dreamteam – und wir sind überzeugt, dass sie sich gegenseitig etwas geben, was wir als Menschen ihnen nie hätten schenken können. Das zu sehen, erfüllt uns jeden Tag aufs Neue.
Unser Fazit: Wir sind überglücklich mit unserer Entscheidung – und würden sie jederzeit wieder genau so treffen.

